Chronik des Bauens
(Hans-Heinrich Schimler
u. andere berichten)
  Bilder- u. Videogalerie
   
   

Termine

Jeden ersten Mittwoch im Monat findet die Vorstandssitzung um 16.30 Uhr im Büro des Vereins, Am Ziegenmarkt 4, statt.
Gäste sind zu den Sitzungen herzlich willkommen.

Statische Sicherungen und Restaurierungen
Im Oktober des Jahres 2015 wurde der reduzierte Bausicherungsabschnitt des Jahres 2014 beendet. Für das Jahr 2014 war neben der statischen Sicherung der zwei Seitenschiffsgewölbe im südöstlichen Seitenschiff die Sicherung der fünf Fenster und der Wiedereinbau des restaurierten Glasmalereifensters Christi Himmelfahrt vorgesehen. Leider hat das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege kurzfristig die beantragten Fördermittel für diesen Abschnitt 2014 nicht bewilligt. So musste allein mit den Mitteln der Innenstadtgemeinde, des Fördervereins, der Hansestadt und insbesondere der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein Jahr verspätet, der Bauabschnitt reduziert durchgeführt werden. Nun sind die zwei Schiffsgewölbe, Arkaden und Pfeiler fast fertig. Die Fenster müssen später restauriert werden. Besonderer Dank gilt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die ihre Förderung nicht verringerte.

Die Arbeiten ab 2015
Im Jahr 2015 wurde ein seit Anfang 2013 geplanter, mehrjähriger Bauabschnitt für die restlichen drei Seitenschiffsbereiche begonnen. Die Finanzierung erfolgt zu fünfzig Prozent aus Städtebaufördermitteln, die durch das Land Mecklenburg- Vorpommern und die Hansestadt Rostock aufzubringen sind. Die anderen fünfzig Prozent müssen durch die Evangelisch- Lutherische Innenstadtgemeinde, den Förderverein und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erbracht werden. Auch dieser Abschnitt hat sich um zwei Jahre wegen der Zusammenstellung der Finanzierung verzögert.
Das südliche und nördliche fünfzehn Meter hohe Seitenschiff mit seinen gleichhohen Einsatzkapellen wird durch das Querhaus in je zwei Abschnitte untergliedert. Immer zwei Schiffsgewölbe und zwei Einsatzkapellen gehören zu einem Seitenschiffsbereich, belichtet durch vier zehn Meter hohe Bleiglasfenster. Einige Seitenkapellengewölbe wurden bereits durch die Innenstadtgemeinde und den Förderverein gesichert. So verbleiben für die nächsten Jahre ab 2015 acht Gewölbe, vierzehn Fenster, elf Arkaden und sechs Achteckpfeiler Die Seitenschiffe sind reich ausgestattet, wenn auch alle Kunstwerke im Verfall begriffen sind.
Besonders große Schäden weisen die Kreuzgratgewölbe aus Backstein auf, die letztmalig um 1886 repariert wurden. Sie sind von Rissen durchzogen, Fugen ausgefallen, Verfärbungen von Durchfeuchtungen und Versalzungen sind sichtbar. Der Kalkanstrich blättert ab.
Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, wurden die Ziele der Notsicherung, die 1992 begann, erreicht.
Es wird dann höchste Zeit, einige der verfallenden Kunstwerke der Marienkirche zu retten.

Die Mitglieder unseres Fördervereins sehen aber auch die angespannte humanitäre Entwicklung in Europa und verstehen, dass viel Hilfe für die Flüchtenden notwendig wird.

 
YouTube-Video
Video von den
Reparatur- und Restaurierungsarbeiten
 
Fotos von den baulichen Sicherungsarbeiten am Kapellenkranz und den Seitenschiffen
 
bitte klicken
Fotos des Schalldeckels
der Kanzel