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Orgel und Fürstenempore


Im Westen des Kirchenschiffes erhebt sich ein beeindruckendes Ensemble barocker Kunst, nämlich die 1751 vollendete Fürstenempore und darüber das im Jahr 1770 fertiggestellte Orgelgehäuse.

Zusammen mit dem Hochaltar (1721) und dem Schalldeckel der Kanzel (1723) sind dies die prägenden barocken Ausstattungsstücke der Marienkirche.
Die sogenannte Fürstenempore wurde vom Großherzog von Mecklenburg-Schwerin im Rahmen seiner seltenen Teilnahme am Gottesdienst genutzt. Die darüber liegende Orgel wurde im Inneren mehrfach überarbeitet.
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Das von Paul Schmidt im Jahr 1770 fertig gestellte Instrument wurde aufgrund von verschiedenen Mängeln schon 1793 durch eine Orgel von Ernst Julius Marx ersetzt. Von 1842 bis 1916 erfolgten Arbeiten durch die Orgelbauer Rasche, Winzer, Mehmel und Börger. Eine sehr umfassende Abgabe der Zinnpfeifen im Rahmen der befohlenen Metallspende von 1917 konnte erst im Jahr 1938 durch eine umfassende Ergänzung und Rekonstruktion der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/Oder) kompensiert werden. Seit damals hat die Orgel 5.700 Pfeifen, 83 Register, vier Manuale und Pedale. Sie ist damit die größte des Bundeslandes.
Ihre technisch-musikalische Anlage erfordert dringend umfangreiche Maßnahmen (gerade auch in Hinblick auf Brandschutz), während das Wiedererstrahlen des Kircheninneren und der benachbarten Kanzel auch eine äußerliche Restaurierung von Fürstenloge, Empore und Orgelfassade sehr wünschenswert macht.

Der Förderverein wird sich in diesem Bereich engagieren

Von den erwarteten drei Millionen Euro Gesamtkosten werden rund 500.000 Euro allein auf die Restaurierung der Oberfläche dieser Kunstwerke entfallen.
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